Die Geschichte

Diese Seiten sind in Arbeit. Sie werden versuchen die Geschichte der Berufsschule in Winsen zu erzählen. Die hier verarbeiteten Unterlagen besitzen noch etliche Löcher und ein gewisses Unverständnis für die Zeit des Anfangs, aber vielleicht finden sich ja Personen, die noch mehr wissen und mir davon Mitteilung machen. Dann wird sich diese Geschichte abrunden.

1859

Bereits im Jahr 1859 wurde in Winsen die Franksche Fortbildungsschule des MTV gegründet. Sie hatte sich die Förderung des handwerklichen Nachwuchses zur Aufgabe gemacht. Ihr Träger war die Stadt Winsen und deren Handwerkervereinigungen. Der Unterricht fand in der inzwischen abgerissenen Mittelschule in der Eckermannstraße statt.
Ebenfalls 1859 wurde auch die zweiklassige Handelschule zu Winsen gegründet, die von der Kaufmannsgilde unterhalten wurde.

1860

Seit 1860 entstehen im Landkreis weitere Berufsbildungseinrichtungen wie Abendschulen und gewerbliche Fortbildungsschulen, die von den Handwerkern und Gemeinden unterhalten werden.

1920

In allen größeren Gemeinden sind Berufsschulen entstanden, die unter der Beteiligung des Landkreises geführt werden. Die Lehrer an diesen Schulen sind Handwerksmeister, die im Nebenberuf ihre Lehrlinge unterrichten. Die Chronik vermerkt, dass am 1. Januar 1932 Herr Ernst Nielsen als erster hauptberuflicher Lehrer die Leitung der Berufsschule in Winsen übernimmt.

1935

In diesem Jahr werden die Berufsschulen des Landkreises neu organisiert. Kleinere Berufsschulen wie die in Moisburg werden geschlossen, und mit dem Ziel einer Verbesserung des fachlichen Unterrichts werden die anderen Schulen nach Fächern neu zusammengefasst und gegliedert. Dies betrifft die Schulen in Hittfeld, Hanstedt, Salzhausen, Winsen/L, Buchholz, Tostedt und Hollenstedt.

1939

Eine weitere Straffung der Schulorganisation findet 1939 durch die Gründung der gewerblichen, kaufmännischen und hauswirtschaftlichen Kreisberufsschulen mit den Standorten in Winsen/L und Buchholz statt. 520 Lehrlinge in Winsen und 220 Lehrlinge in Buchholz werden von einer immer größer werdenden Zahl hauptamtlicher Lehrkräfte unterrichtet. Aber noch spielen die nebenamtlichen Lehrkräfte eine tragende Rolle. Herr Ernst Nielsen wird 1932 der Direktor dieser neuen Schulen und bleibt es bis 1964.

1945

Die Nachkriegszeit beginnt mit insgesamt 499 Lehrlingen und einer 'Wanderberufsschule' mit den Schulstandorten Winsen/L und Buchholz. Aufgrund des Raummangels sind die Schüler in Räumen der alten Mittelschule, der Volksschule, Sälen von Gaststätten, Notunterkünften, Garderobenräumen, Betrieben, der Schießhalle, in Jugendheimen und im Logenhaus untergebracht.

10 hauptamtliche Lehrer unterrichten im gewerblichen Bereich, 2 hauptamtliche Lehrer betreuen den kaufmännischen Bereich und 8 nebenberufliche Personen, im Hauptberuf Schuhmacher, Herrenschneider, Friseur, Sattler oder Müller, runden den Lehrkörper ab. Der Direktor beider Schulen ist bis 1964 weiterhin Herr Ernst Nielsen.

1951

Durch Spendenaufrufe in Winsen und in Buchholz, die 1949 beginnen, wird 1950 in Buchholz der erste Spatenstich zum Neubau eines Schulgebäudes getan. Es steht in der Parkstrasse und wird 1951 eingeweiht.
In Winsen entspannt sich die Situation der Wanderberufsschule durch die Zusammenziehung ihrer Klassen in Räumen der Kaserne.

1964

Im Jahre 1964 wird Herr Ernst Nielsen als Schulleiter von Herrn Marold abgelöst, der bis 1977 die Geschicke der Schule leitet.

1975

von links nach rechts: Herr Schmied, Herr Meyer, Herr Effenberger, Herr Stiefel, Herr Kindl

Im Jahre 1975 kann das heutige Schulgebäude an der Bürgerweide bezogen werden.
Zu dieser Zeit, genau von 1964-1977, ist Herr Marold Schulleiter der BBS.

 

 
 

 

 

1978

Im Jahre 1978 wird Herr Marold als Schulleiter von Herrn Effenberger abgelöst, der bis 1985 die Geschicke der Schule leitet.

1985

Der bisherige Schulleiter Herr Effenberger gibt sein Amt an Herrn Weyel weiter und wird  Dezernent in der Beziksregierung Lüneburg.  Herr Weyel lenkt die Geschicke der Schule bis zum Jahre 1990 und wechselt dann ebenfalls als Dezernent in die Bezirksregierung. 

1990

OStD. G.Kindl

OStD G.Kindl wird der 6. Schulleiter der BBS Winsen/L. Er leitet die Schule, bis ihn 2002 eine Erkrankung zwingt, in den Ruhestand zu treten.

 

 

 

1996

von links nach rechts: Herr Kindl und seine Frau, Herr Meyn, Frau Dr. Reinhard-Drischler, Herr Weyel.

Im  Jahre 1996 werden die gemeinsam geführten Schulen in Winsen und Buchholz  organisatorisch getrennt. Schulleiter der BBS Winsen (Luhe) bleibt Herr Kindl. Herr Meyer wird nach der Trennung der Doppelberufsschule Winsen/Buchholz zum Schulleiter der BBS Buchholz.

 

 

 

2002

StD U.Thurow

Abgelöst wird OStD Kindl durch StD U.Thurow, der die BBS-Winsen in den folgenden zwei Jahren kommissarisch führt. Im Frühjahr 2004 geht auch er in Pension. 

 



2004

OStD'in A.Dietrich

Im Sommer 2004 übernimmt OStD'in A. Dietrich als erste Frau in der 145jährigen Geschichte der Einrichtung die Verantwortung für die Schule, ihr auf mehr als 130 LehrerInnen angewachsenes Kollegium, einige ReferendarInnen und fast 2500 SchülerInnen, die wöchentlich die Schule durchlaufen.

OStD'in A. Dietrich