Kaffee und Kuchen – Wir sammeln für Haiti
Das Erdbeben, welches am 12. Januar 2010 tausende Menschen in den Tod riss, war ein Schock für uns alle. Laut Spiegel kamen bis zu 300000 Menschen ums Leben, etwa 300000 weitere Personen wurden verletzt, und 1,2 Millionen wurden obdachlos.
Es mangelt an Grundvoraussetzungen, wie z. B. Nahrung, sauberes Wasser, Medikamente, einem Schlafplatz…
Aus diesem Grund haben wir, das GSG 12a, der BBS Winsen/Luhe, uns spontan dafür entschieden, zu spenden. Es musste nur noch die Idee her. Jeder war motiviert und wollte helfen.
Als Herr Tuchel, unser Englischlehrer, den Elternsprechtag, am 16. Februar 2010 ins Gespräch brachte, war uns allen klar: „WIR VERKAUFEN KUCHEN UND KAFFEE!“ Den Preis bestimmten die Käufer. Unser Webeslogan lautete: „100 % für Haiti, Sie entscheiden, was Sie bezahlen.“
Die Eltern und auch die LehrerInnen nahmen unser Angebot herzlich entgegen. Während eine Gruppe unserer Klasse den unwissenden Eltern den Raum zeigte, in dem sich die gewünschten LeherInnen befanden, verkaufte die andere Gruppe Kuchen und Kaffee. So ergänzte sich das Eine mit dem Anderen und es kam eine Menge Geld zusammen. Teilweise bekamen wir für ein Stück Kuchen und einen Becher Kaffee 10€.
Der Plan ging auf. Innerhalb von wenigen Stunden sammelten wir über 300€. „Die Spendendose quoll über“, berichtete man am nächsten Tag, als die Klasse komplett war.
Die Summe ist für eine so spontane Aktion, die nur wenige Stunden in der Planung und auch in der Ausführung dauerte, enorm. Deshalb ist es uns sehr wichtig, dass das gesammelte Geld wirklich zu 100% ankommt. Daher haben wir uns entschieden, je zur Hälfte an „Ärzte ohne Grenzen“ und „Unicef“ zu spenden.
Abschließend bleibt zu sagen, dass so eine Aktion verbindet. Jedem von uns war es wichtig etwas zu tun. Ich kann nur an alle appellieren: „Denkt auch an die Menschen, denen es nicht so gut geht, wie uns. Sie haben es genauso verdient zu leben wie wir. Es müssen nicht utopische Summen sein, die gespendet werden. Kleinere Summen sind genauso wichtig, wie effektiv.“
verfasst von Jessica Langer (14.03.2010)


