FGW17b sammelte Erfahrungen beim Rollstuhlbasketball

Im Rahmen eines Unterrichtsprojektes im Fach Sport hat Herr Bode die exklusive Sportart Basketball den Schülerinnen und Schülern aus der Klasse 11b des Beruflichen Gymnasiums Wirtschaft als inklusive Sportart näher gebracht. In einer Kooperation mit dem Rollstuhlbasketball Verband Lüneburg und dem DRS Rollstuhlbasketball Verband Hamburg erhielt die Klasse die Möglichkeit, an zwei Tagen Sport im Rollstuhl zu erfahren.

Hierbei haben alle Beteiligten feststellen können, dass es sich um Sportgeräte mit sehr hohem Aufforderungscharakter handelt. Die wendigen Sportrollstühle konnten nach einigen Übungen rasant auf der Stelle gedreht und abgebremst werden. Auch die Ballaufnahme vom Boden klappte bei allen Schülerinnen und Schülern von Beginn an sehr gut. Als koordinativ höchst anspruchsvoll gestaltete sich jedoch das Dribbeln des Balles im Rollstuhl, ebenso waren Passspiele aus der Fahrt und die fehlende Stand- bzw. Sprunghöhe für den Korberfolg eine Herausforderung. Im abschließenden Twin-Basketball wurden zwei Korbhöhen zum Punktgewinn angeboten.

Das Projekt im Kontext des abschließenden Prüfungsunterrichtes für das 2. Staatsexamen von Herrn Bode zielte darauf ab, Merkmale zu entwickeln, Sportspiele unter der Teilhabe aller zu ermöglichen. Durch die Reduzierung körperlicher Ausprägungen wie Größe und Schnelligkeit sollte hier ein ausgewogeneres Spielerlebnis stattfinden. Ebenso ermöglichte dies den Einblick in eine unbekannte Perspektive und eine Sportart, die in den Medien oft nur am Rande aufgegriffen wird. Umso interessanter war es zu erfahren, dass im August 2018 die Rollstuhlbasketball WM in Hamburg stattfinden wird. Dort kann sich die Klasse dann Eindrücke von den Profis verschaffen und mit den eigenen Erfahrungen im Rollstuhl abgleichen.

Abrundend kann man sagen, dass es für die meisten Schülerinnen und Schüler nahezu schade war, nur zwei Sportstunden im Rollstuhl erfahren zu können. Ein ganz besonderer Dank geht an Andreas und Peter als Vertreter der beiden Verbände, die eine tolle Einführung des Sportgerätes sowie ebenfalls die zweitägige Nutzung der Geräte ermöglichten.

Text: S. Kapelke