Elementare Musikpädagogik für die SPA-Oberstufenschüler [04/2018]

Am 20. April hatten dreizehn SchülerInnen der SPA-Klasse B7QAS16B das Glück, an einem siebenstündigen Workshop „FARBEN-in Liedern, Tanz und Bewegung bei der Musik- und Gesangpädagogin Laura Isabel Biastoch teilzunehmen.
Die Bereiche „Stimme und Lieder“, „Tanz und Bewegung“ und „Sprechen und Sprache“ wurden referiert, zum größten Teil jedoch praktiziert. Alle TeilnehmerInnen hatten großen Spaß und sind um einen großen methodischen Schatz für die musikalische Gestaltung von Bildung im Kindergarten bereichert worden.

Die spielerische Art in der die Themenbereiche bearbeitet wurden, wobei die Teilnehmer in die Rollen der Kinder schlüpften, war beeindruckend. Wir konnten erleben mit wie viel Freude ganzheitliche Entwicklungsförderung in einem rhythmisch-musikalischen Rahmen statt finden kann. Mit kleinen Geschichten, die sich optimalerweise an der Lebenssituation der Kinder orientieren, wurden spielerisch Bewegungs-, Atem-, Stimm-, und Sprechapparat ganzheitlich aktiviert.
Wir machten sehr lustige Stimm-Aufwärmübungen, die die Stimmlippen elstischer machten (und lernten, dass dies nicht nur für den Gesang, sondern auch für Menschen, die viel und laut sprechen müssen von Bedeutung ist), haben viel gesungen und dabei die „Kinderoktave“ (also das Tonspektrum, in dem die kindliche Stimme sich bewegt) kennengelernt, getanzt, das Orff-Instrumentarium kennen gelernt, damit spielerisch musiziert und eine Klanggeschichte gehört und gespielt und verschiedene rhythmische Bewegungs-Übungen durchgeführt. Das Angebot dieser Aktivitäten bewegte sich in dem Spannungsfeld zwischen der ausführenden (also angeleiteten) und der kreativen (frei improvisierten) Umsetzung, in dem es für die pädagogische Arbeit gilt eine gute Balance zu schaffen.

Hier knüpften die didaktischen Ansätze der elementaren Musikpädagogik optimal an unser Vorwissen durch die Ausbildung an und waren somit greifbar und nachvollziehbar.
Zu einem sehr guten Gruppenklima haben die vielen Spiele und Übungen, bei denen wir als Gruppe als Ganzes aktiv werden sollten, beigetragen. So wurden wir beispielsweise in Farben eingeteilt und sowohl die Gruppe der einzelnen Farben als auch das Spiel mit den anderen Farben bekam eine Bedeutung. Für uns wurde damit wieder einmal spürbar, dass ein gutes Gefühl in der Gruppe die Freude am Lernen immens steigern kann.
Letztendlich war dann der einzige Gegenspieler der Mangel an Zeit, denn wie wir fest stellten, ließe sich aus jedem der Bereiche, in die der Workshop unterteilt war, ein einzelner ganztägigen Workshop gestalten. Da die Musik und die Rhythmik für Kinder ein einzigartiger und universeller (kulturunabhängiger) Zugang zu fast allen Bildungsbereichen darstellt, bleibt der Wunsch die musikalisch-pädagogische Ausbildung auf diese Weise an unserer Schule für die angehenden SPAs und ErzieherInnen aufrecht zu erhalten und wir Laura Isabel Biastoch bald wieder hier begrüßen zu dürfen.

Es war sehr schön unsere Ausbildung auf diese Weise ausklingen zu lassen und dem ein oder anderen hat der Workshop bestimmt noch Inspiration für die kommende praktische Abschluss-Prüfung gegeben.

An dieser Stelle möchten wir uns auch herzlich beim Förderverein der Schule bedanken, der den Workshop durch seine finanzielle Unterstützung möglich gemacht hat. Außerdem bedanken wir uns bei Frau Arnaud, die die Aufsicht an diesem Tag für uns führte und unserem Klassenlehrer Herrn Klages, der die Organisation der Workshops unterstützte.

(Text: Laura Gottlieb und Madlen Kietzmann)

Sozialpädagogische Assistenten zu Besuch der Konsultationseinrichtung St. Petrus in Buchholz [01/2018]

Am 24.01.18 besuchten Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule Sozialpädagogische Assistentin/ Sozialpädagogischer Assistent (B7QAS16) im 2. Ausbildungsjahr die Konsultationseinrichtung kath. Kindertagesstätte St. Petrus in Buchholz.

Die Einrichtung wurde vom Kultusministerium zur Konsultationskita ernannt und präsentiert exemplarisch einen besonderen inhaltlichen Schwerpunkt (die Projektarbeit). Die Schülerinnen und Schüler durften einen Einblick in die Umsetzung der partizipativen Projektarbeit in der Einrichtung erleben. Wir danken der Kindertagesstätte St. Petrus für die Einladung und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.

Sozialpädagogische Assistenten gestalten Handpuppen [01/2018]

Im Rahmen unserer Ausbildung zur Sozialpädagogischen Assistent*in im 2. Ausbildungsjahr haben wir das OLA - Optionale Lernangebot - „Gestaltung und Einsatz von Handpuppen in Kindertageseinrichtungen“ belegt.

Am Anfang des OLA´s haben wir mit viel Kreativität und Freude unsere eigenen Handpuppen hergestellt. Es war nicht immer einfach, die eigenen Vorstellungen umzusetzen, zum Ende hatten aber alle eine eigene Handpuppe. In Gruppen haben wir dann eine gemeinsame Geschichte für die Handpuppen geschrieben.

Die vier Gruppen entwickelten individuelle Ideen, Handlungen zum Teil mit einem Bildungsinhalt versehen, Bühnenbilder wurden passend zu den Puppenspielen aufwendig gestaltet.

Die entwickelten Stücke haben wir dann im Kindergarten „Unter dem Regenbogen“ in Borstel vor den verschiedenen Kindergartengruppen mit großem Erfolg und zur Freude der Kinder aufgeführt. In dem OLA haben wir uns mit den Handpuppen angefreundet und den Umgang erlernt, so dass wir auch in der Praxis den ein oder anderen Einsatz für eine Handpuppe in der Kindertageseinrichtung finden werden.