Klassenfahrten des GSG Gesundheit-Pflege

Berlinfahrt des GSG Gesundheit-Pflege 2010

Am Montagmorgen um 8:49 Uhr geht es los!
Das GSG fährt für eine Woche (08.02. – 12.02.2010) nach Berlin. Nach der anstrengenden Klausurzeit und den Halbjahreszeugnissen benötigen alle eine kurze –aber natürlich interessante- Auszeit vom Schulalltag. Unser Ziel ist der Hauptbahnhof in Berlin Mitte, dort liegt das neue „Meininger-Hotel“ mit direktem Blick auf das Kanzleramt und den Reichstag.

Super neu, super zentral.
Was stört, ist das ganze Eis. Es ist genauso glatt und kalt wie zu Hause.

Am Nachmittag geht es in das „Neue Museum“, Nofretete! Und das Beste ist: der Eintritt ist für uns als Schulgruppe heute frei.

Der erste Abend ist zur freien Verfügung. Einige nutzen dieses Privileg erbarmungslos bis zur völligen mentalen (laute Musik) und körperlichen (Dauertanz) Erschöpfung aus. Sodass am Dienstagmorgen noch immer große Müdigkeit herrscht und nicht alle Frisuren perfekt sitzen.

Aber das ist egal, denn wir gehen heute ins Maxim Gorki Theater zu einem „Workshop“. Und im Theater geht es ja immer ein bisschen wild zu.
Thema ist „Peer Gynt“, der skandinavische Hamlet, ein junger Mann, der noch nach Orientierung sucht: da haben wir den perfekten inhaltlichen Bezug.

 

Nachdem sich (bis auf Frau Meyer und Herrn Roßmann) alle darstellerisch völlig entäußert haben, geht es zum gemeinsamen Abendessen (wir haben Halbpension!) zurück ins „Meininger“. Das Essen ist ganz ordentlich. Anschließend ist Gitarre auf dem Flur angesagt. Aber nur bis 22:00 Uhr, dann kommt die „Security“. Wenn die weg ist, geht es leise weiter.

Am Mittwoch gehen wir nach dem gemeinsamen Frühstück in die Berliner Unterwelt.
Herr Arnold führt uns durch einen der größten noch intakten Großbunker des Zweiten Weltkrieges. Hört sich ziemlich gruselig an: ist es auch, aber auch sehr interessant, wenn man bedenkt, wie die Menschen sich damals in diesen Anlagen gefühlt haben müssen. Wir sind froh, als wir wieder an der frischen Luft sind. Der Nachmittag ist zur freien Verfügung, denn am Abend sind wir für drei Stunden in „unserem Theater“.
Wir sehen uns jetzt „Peer Gynt“ auf der großen Bühne an. Mal sehen, ob die das genauso gut können wie wir? Können sie natürlich. Der Darsteller des „Peer“
(Jens Harzer) ist beeindruckend.

Nach dem Theater geht es am Donnerstagvormittag zum Film. Das Deutsche Film- und Fernsehmuseum am Potsdamer Platz ist unser Ziel. Dort laufen schon viele Berlinalefans herum. Die Museumspädagogin begleitet uns von den Anfängen (schwarz/weiß, kein Ton, null HD) bis zu Fatih Akins „Soulkitchen“. Außerdem gibt es eine Sonderausstellung zu „Metropolis“ und „Romy Schneider“.
Am Abend wartet der „härteste Brocken“ auf uns: OPER! „Le nozze de Figaro“ von Mozart in der Staatsoper Unter den Linden. Allein die Klamottenfrage stellt einen vor unlösbare Probleme (ganz normale Klamotten). Darf man in der Oper trinken und essen? Nein! Darf man schlafen? Ja! Geht aber nicht: zu laut. Die Meinungen sind anschließend geteilt. Aber ein Ereignis, das Spuren hinterlassen hat, war es allemal.
Die Partyfrage für den letzten Abend ist nach dem dreieinhalbstündigen Opernmarathon ebenfalls geklärt: es geht flugs auf die Zimmer und „Feierabend“.

Freitagmorgen gehen wir in die Medizinhistorische Ausstellung der Charité. Die ist erst ab 16 Jahren zugelassen, da viele Originalexponate (z. B. Neugeborene ohne Gehirn, pathologische Präparate …) nicht für Kinder geeignet sind. Aber für Schülerinnen und Schüler des GSG natürlich schon.
Um 14:45 Uhr treffen wir uns wieder im „Meininger“, holen unser Gepäck, rollen mit
allerlei neu erworbenem zum Bahnsteig und fahren um 15:25 Uhr nach Hause.
Dort treffen wir mit reichlich Verspätung –das Wetter ist angeblich schuld- am frühen Abend ein.

So, das war unsere Berlinfahrt. Wer weitere Informationen wünscht, meldet sich bitte  bei Frau Meyer oder bei Herrn Roßmann.