Liveblog FOS 12 G Klassenfahrt Barcelona 2011



1. Tag – Montag ☼ 31.10.2011 – Beginn der Studienreise nach Barcelona /Calella

Nach einem anstrengenden Anreisetag am Montag, konnten wir heute, am Dienstag, bereits einen 18. Geburtstag und die Ankunft eines nachgereisten Gepäckstücks feiern.

2. Tag – Dienstag ☼ 01.11.2011

Während der Fahrt vom Bahnhof Calella nach Barcelona, wurden die Häuser immer imposanter. Unsere Entdeckungstour begannen wir am Placa de Catalunya. Hier haben wir die zahlreichen Tauben einem Fotoshooting unterzogen. Von hier aus ging es über die wohl bekannteste und belebteste Straße Barcelonas, La Rambla, in die vielen schmalen Nebengassen mit bepflanzten, verzierten Jugendstilfassaden und kleinen liebevoll gestalteten Balkonen. In den Gassen entdeckten wir außergewöhnliche Geschäfte, leckere Backwaren in den Schaufenstern und viele versteckte Grafittis und "Tags" an den Mauern. Es gab also reichlich Futter für unsere Foto- und Zeichenbücher. 

Auf dem Weg zum Hafen staunten wir über die vielen Straßenkünstler, die so unglaublich realistisch zeichnen können.

Innerhalb von 1,5 Stunden in der Hafengegend sind die verschiedensten Zeichnungen entstanden, die wir nach dem Abendessen im Hotel gegenseitig begutachten konnten.

3. Tag – Mittwoch ☼ 02.11.2011

Um 8.00 Uhr frühstückten wir, alle gemeinsam, im Hotel, hier.
Nach dieser leckeren Speise, ging es um 9.00 Uhr auf die Reise.
Gemeinsam kauften wir noch Brot, für den Hunger in der Not.

Mit dem Zug ging es nun ganz schnell, in den schönen Park Güell.
Dort legten wir ein Picknick ein, mit diversen Leckereien.
Bei wunderschönem Wetter war das Fotografieren noch viel netter.

Gezeichnet wurde natürlich auch, nach altem Friedenbergschem Brauch.
Das auch voller Freude, zum Beispiel Skulpturen und Gebäude.
Natürlich wurde viel gelacht und ein Klassenfoto dort gemacht.

Schließlich ging es in die Innenstadt, um zu sehen, was Gaudi noch entworfen hat.
Nach einem erlebnisreichen Tag, gab es Abendessen mit allem was man mag.
Wir haben den Abend ausklingen lassen, mit Witzen und Grimassen.

P.S. Hinter dem Wort Grimassen, dürfen wir den Smiley lassen.

Made by: Anika Garbers, Lisa Koch, Anni Förster, Malena Bartel,
Alina Jeske und Rachida Clausnitzer (FOS 12 G2)

4. Tag - Donnerstag ☼/// 03.11.2011

Nach einem ausgiebigen Frühstück haben wir uns auf den Weg zu den „Torres“ (span. „Türme“) gemacht. Dies sind zwei Ruinen an der Steilküste in der Nähe unseres Hotels Haromar. Auf dem Weg dorthin blieben wir einige Male stehen, um den schönen Ausblick über das Meer und die vielen kleinen Riffe bewundern und fotografieren zu können. Viele Treppen und Stufen später wurden wir dann – oben angekommen -  mit einem Ausblick über Calella belohnt.

In Folge des Briefings war dann unsere Aufgabe, eine Zeichnung von einer der zwei Ruinen anzufertigen, um diese dann später am Abend in der Runde vorzustellen. Für diese Zeichnung wurden uns zwei Stunden Zeit zur Verfügung gestellt. Um die Ruinen aus verschiedenen Perspektiven einfangen zu können, haben die beiden Klassen sich gruppenweise um diese verteilt.

Als wir die Aufgabe beendet haben, blieb uns die Möglichkeit, uns ein zweites Motiv zum Zeichnen zu suchen, oder in der Stadt etwas herumzuschlendern. Hierbei haben sich kleinere Grüppchen zusammengetan und ihre eigene Freizeit gestaltet. Hierbei standen unterschiedliche Möglichkeiten zur Verfügung, wie z.B. Volleyballspielen, shoppen, ein Restaurant aufzusuchen, am Strand zu liegen oder die Zeichnung(en) auf den Zimmern zu vervollständigen. Zum Abendessen haben wir uns dann alle wieder zusammengefunden.

5.Tag - Freitag /// 04.11.2011

Wir sind heute zur gewohnten Zeit aufgestanden und haben uns auf den Weg nach Barcelona gemacht.
Von der U-Bahn Station sind wir zu Fuß den Berg zum Miro-Museum hochgelaufen.
Da ein großer Andrang herrschte, mussten wir eine dreiviertel Stunde auf unsere Tickets warten. Der Museumsbesuch ist bei den Teilnehmern unterschiedlich angekommen, nicht alle erlagen der Faszination Miros. Einige Bilder haben Emotionen und heftige Diskussionen ausgelöst. Man kann darüber streiten, ob eine 2 x 3 m große komplett weisse leinwand mit einer krakeligen schwarzen Linie Kunst ist. Nicht jeder findet den Zugang zu solchen minimalistischen Werken.
Am späten Nachmittag, nach dem Museumsbesuch, hatten wir noch etwas Zeit zur freien Verfügung. Das Wetter hat heute leider nicht so mitgespielt, größere Exkursionen wurden durch häufig starken Regen verhindet.

J.N.Y.L.

6.Tag - Samstag ☼ 05.11.2011

Heute Morgen sind wir um 10 Uhr mit der Metro nach Barcelona gefahren. Gegen 11 Uhr waren wir am Placa Catalunya, von dort sind wir den Boulevard hinunter gegangen. Nach ein paar Minuten erreichten wir den 'Mercat de la Boqueria', die große Markthalle in der Altstadt von Barcelona.

Wir nahmen uns die Zeit, die vielfältigen Gerüche und Farben auf uns wirken zu lassen. Wir streiften durch die Gänge der toll dekorierten Stände mit Obst, Gemüse, Gewürze, Fisch, Fleisch, leckeren Fruchtsäften und Süßigkeiten.

Die andere Klasse hat an diesem Nachmittag die 'Sagrada Familia' (eine Kathedrale, die von Gaudi umgebaut wurde) besichtigt.

Der Nachmittag stand uns zur freien Verfügung. Unter anderem sollten wir unsere Projekte voranbringen, durften aber auch shoppen gehen und einfach mal die Zeit genießen.

Der einzige Wermutstropfen dieses eigentlich schönen Tages war der Diebstahl von drei Taschen. Es reichten wenige Sekunden der Unaufmerksamkeit und schon hatten drei Schüler den Verlust von Handy, Zeichenmaterial, Schuhen, Geld, Bücher etc. zu beklagen. Wir waren bei der Polizei und haben Anzeige erstattet. Hoffnung, irgendetwas von den Sachen wieder zu bekommen, besteht nicht.

Die Rückkehr nach Calella war deshalb bei einigen von uns von trüben Gedanken begleitet.

7. Tag - Sonntag /// 06.11.2011

An unserem letzten Tag starteten die ganz Unermüdlichen ein Alternativprogramm in Barcelona. Beim Verlassen der Metrostation Glories standen wir unverhofft vor dem Torre Agbar, dem heimlichen neuen Wahrzeichen Barcelonas. Trotz des grauen Wetters, leuchtete der Turm in vielen Blau- und Rottönen.

Weitere architektonische Highlights waren auf dem Weg nach Barceloneta zu entdecken.
Der Küstenstreifen besticht sowohl durch seine besonderen monumentalen Skulpturen als auch durch den Olympiahafen und die Promenade nebst Strand. So findet man dort beispielsweise den Peixe (Fisch) von Frank Gehry und auch das Cap de Barcelona von Roy Lichtenstein.