Klassenfahrt FOS G 11 Hallig Hooge 01.-04. September 2009
Bei schönstem Sonnenschein fuhren wir in Winsen (Luhe) mit dem Bus gen Nordsee. Wir waren auf jedes Wetter eingestellt. Die Fahrt mit der "Hauke Hain", einer kleinen Ausgabe eines Kreuzfahrtschiffes, verlief problemlos. Nach dem Beziehen der Zimmer ging es schon los, in die weite flache Landschaft der Hallig.
Die Insel wurde erkundet und eine Gruppenpräsentation für den Abend vorbereitet. Die erste Aufgabe am nächsten Morgen war das Zeichnen an der Kirchwarft. Immer wieder wurde die Arbeit von Regenschauern unterbrochen. Zwischendurch lauschten Alle den Ausführungen des etwas ruppigen Pastors. Aber so sind sie, die Halligbewohner, rauh aber herzlich. Die Schüler/-innen fühlten sich trotzdem wohl.
Abends wurde bei Kaminfeuer weitergemalt. Schuhe, Stiefel, Strandgut,... Es sind tolle Bilder in Bleistift, Buntstift, Pastell und Aquarell entstanden.
Ein Spaziergang durch das Marschland der Insel; einmal mit Gummistiefeln durchs Watt laufen; Skizzen von Gebäuden und Details anfertigen; Muscheln, Holz, Schneckenhäuser und "so allerlei Strandgut" sammeln und zeichnen... die Tage gingen schnell vorbei.
In der letzten Nacht gab es eine Sturmflut. Da erfährt man, was es heißt, auf 'ner kleinen Hallig mitten in der Nordsee zu leben. Der "blanke Hans" fegte mit Windstärke 11-12 über uns hinweg. Man hatte das Gefühl, die Fensterscheiben werden eingedrückt, das Haus knarzte und krachte. Unheimlich!
Am nächsten Morgen verspätete sich unsere Rückfahrt um 1,5 Stunden, weil das Schiff wegen des Sturmes nicht planmäßig fahren konnte. Die Überfahrt war abenteuerlich. Wir brauchten 2 Stunden um unser Gepäck von Board zu bekommen. Das Schiff konnt lange nicht am überspülten Terminal anlegen, und als die Flut zurückging, mussten wir unsere Koffer barfuss durch's Wasser an Land tragen.
Die ein oder andere Erkältung an den darauffolgenden Tagen war die Folge.
Trotzdem war Hallig Hooge wieder eine Reise Wert.
Hier einige Schülerarbeiten und Ergebnisse im Überblick:
















